Wenn das "Horn" nach abgeschlossener Konferenz zum gemütlichen Teil ruft

Eine Konferenz in Präsenz - was im Schulalltag immer schon gang und gäbe war, gab es situationsbedingt so lange nicht mehr, dass sich die Kollegen quer durch alle Altersstufen so richtig darauf freuten. Schon am Schulvormittag konnte man am Outfit und Styling so manches Kollegen erkennen, dass noch etwas anstehen musste an diesem Tag. War man früher durchaus auch mal froh, wenn man sie rum hatte, die Konferenzen und Besprechungen, so genoss man diesmal die erste Zusammenkunft im weitläufigen Mensaraum. Ob wir der Konferenz dann auch noch ein gemütliches Beisammensein anfügen konnten, war bis kurz zuvor die Frage. Aufgrund der gesunkenen Inzidenz und mit dem erdachten Konzept sollte es schließlich im Freien kein Problem sein, so wurde es uns bestätigt. Und tatsächlich konnten wir mit einem Überraschungs-Event für unseren Chef zum runden Geburtstag manch ausgefallene Festmomente in fröhlicher Runde auf dem Schulhof nachholen. Sogar das Wetter spielte mit und schenkte uns den einzig regenlosen Tag der Woche mit sommerlichen, doch nicht all zu heißen Temperaturen. Schon das gemeinsame Vorbereiten sowie ein paar stimmungsvolle Einlagen - vom Flashmob bis zur "Bulldog"-Fahrt des Chefs, mit der wir ihm einen Wunsch erfüllten - sorgten schnell für die lange ersehnte alte Gemeinschaft. Denn auch diese zu leben hilft der gemeinsamen Arbeit und schließlich dem Gelingen des Schulalltags im Sinne unserer Schüler.
Noch blieben wir unter uns, auch im lockeren Teil des Tages und hoffen, bald auch wieder Ehemalige und Zugehörige einladen zu dürfen.

Weitläufiges Schulgelände bietet vielfältige Möglichkeiten

Während die Spielgeräte auf dem Schulhof auf ihren schützenden Untergrund warten, erblühen andernorts schon die ersten Wiesenblumen und läuten den bunten Sommer ein. Das Wechselspiel von Sonne und Regen hat die Arbeiten auf dem Schulhof lahmgelegt. Nachdem die Arbeiter des Bauhofs die Vorarbeiten in wenigen Tagen mit Großgerät und Muskelkraft erledigt hatten, wollte das Wetter nicht mehr mitspielen, braucht die Firma  für den einzugießenden Untergrund doch bestimmte Temperaturen und Trockenheit. Doch zum Glück ist das Schulgelände weitläufig und bietet an anderen Orten vielfältige Möglichkeiten. Während die Ganztagsgrundschüler im neuen Sandkasten hinter dem AWO-Familienzentrum ihre Burgen bauen, auf dem Sportplatz und Heckengelände mal in der Sonne, mal im schattigen Schutz der Bäume ihre Spiele ausbreiten, finden auch die ausgelagerten Klassen auf dem Gelände der Realschule und im Mensa-Bereich schöne sommerliche Möglichkeiten. Der bepflanzte und besäte kleine Bienengarten lockt bunt blühend seine ersten Besucher an. Bienen und Hummelchen fliegen dort von Blüte zu Blüte und erfreuen die eifrig forschenden Kinder, die mit Lupenbechern und Bestimmungsmedien täglich Neues entdecken.
Zum Glück ist der Platz um das Schulgelände gerade in diesen Zeiten weitläufig und bietet auch für die getrennten Gruppen während der Bauphase interessante Möglichkeiten.

Dank unserem Betreuer-Team


Seit nunmehr über einem Jahr halten sie uns den Rücken frei für allerhand neue und immer wieder veränderte Aufgaben: das Betreuer-Team aus dem AWO-Schülerhort. Die Pädagogischen Fachkräfte um Sieghard Roth, die zu regulären Zeiten ab der Essenszeit im Ganztagsbetrieb der Grundschule federführend mit unseren Schülerinnen und Schülern arbeiten, mussten im Pandemiejahr immer wieder Änderungen mittragen. Nachdem sie während des 1.Lockdowns von der Gemeinde ganztägig für die Notgruppe beauftragt waren, kam es danach zur Teilung der Betreuungsaufgaben mit den Lehrkräften. Zu Beginn des Wechselmodells ab Mitte April schließlich standen die Klassenlehrkräfte für die Betreuung in den Notgruppen nicht mehr zur Verfügung, hatten sie doch parallel ihre Teilklassen im Klassenzimmer zu unterrichten. Während die Vormittagsbetreuung in den Notgruppen von unseren Fachlehrern und der Pädagogischen Assistentin Anna Kühnlein übernommen wurde, übernahm Sieghard Roth mit seinem Team die komplette Nachmittagsbetreuung der zeitweise 5 räumlich getrennten Notgruppen. Oft ist es kein leichtes Unterfangen, ein freies separiertes Örtchen auf dem Schulgelände zu finden, sind doch allerorts Bauarbeiten im Gange, seit einigen Tagen auch auf dem Schulhof. Den Lehrkräften halten die Kollegen aus der AWO den Rücken frei zur Betreuung zweier Teilklassen - in Präsenz und im Fernlernen - und für vielerlei neue Aufgaben, die die Situation ganz nebenbei mit sich bringt.
Ohne diesen flexiblen Einsatz & das selbstverständliche Zusammenspiel wären viele Vorgaben nicht ohne weiteres immer direkt umsetzbar.
Dem Pädagogen-Team um Sieghard Roth sowie den helfenden Ehrenamtlichen auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön im Namen unserer Schülerinnen und Schüler!

Baufreigabe...

...zum Sandburgenbau
Nach langem Vorlauf und Überlegungen, wie man eine Sandellandschaft auf die Beine stellen könne, war es für das Team des Bauhofs schließlich eine schnelle Sache, den großen Sandkasten für die Ganztagsgrundschule zu bauen. Auf dem Wiesenstreifen zwischen den Ganztagsräumen des Hauptgebäudes und dem AWO-Familienzentrum thront er nun, der große Sandelplatz für unsere Ganztagskinder. Sicher wird er auch von anderen Kindergruppen bespielt werden, aus der Schule oder aus dem Schülerhort, gehen doch die nachmittäglichen Betreuungen fließend ineinander über. Momentan werden es sicher die Schüler aus der Notgruppe sein, die dort ihre Sandburgen bauen, buddeln und graben dürfen, vielleicht schon diese Woche, wenn es das Wetter erlaubt. Neue Spielgeräte stehen bereits auf der Bestellliste, so dass die Sandellandschaft als wunderbare Spielmöglichkeit im Freien von vielen Kindern genutzt werden kann.
Dem Team des Bauhofs ein herzliches Dankeschön im Namen unserer Jüngsten!

Schätze als Entschädigung

Der Chef persönlich wanderte mit Schatzkiste bepackt das gesamte Schulareal ab, um alle durch den Umbau ausgelagerten Klassen zu besuchen und zu beschenken und das nicht nur ein Mal. Um gerecht zu sein, legte unser Rektor den Weg über AWO-Familienzentrum, Mensa und Räumlichkeiten in der Realschule gleich zwei Mal zurück, um alle Schüler der ausgelagerten Klassen zu erreichen, sind in Zeiten des Wechselunterrichts doch immer nur Teilklassen in der Schule. Die Grundschüler freuten sich über den Besuch und erstrecht über das Spieltierchen aus der Schatzkiste, das sie sich aus der vollen Kiste  selbst aussuchen durften. Warum Herr Neck sie aber entschädigen wolle, das verstanden nicht alle, waren sie doch zusammen mit ihren Klassenkameraden und Freunden und hatten - so begeistern wir sie täglich davon - das beste Zimmer erwischt. Und zumindest pandemiebedingt stimmt das ja auch, denn um wie viel einfacher und unbeschwert für die Kinder sind die Hofpausen, wenn man einen eigenen Hof und den noch direkt vor der Schultür hat!
Unserem Schulleiter ganz herzlichen Dank, dass ihm die wichtigen Dinge, hier das Freudebereiten, im Sinne unserer Schüler auch in diesen arbeitsintensiven Zeiten wichtig bleiben!