Hand in Hand beim Mittagessen

Immer wieder in den vergangenen Monaten hat sich das Konzept des Mittagessens neuen Vorgaben angepasst. Neben Händewaschen und Tische Reinigen, was schon immer selbstverständliches Ritual war, kam das Desinfizieren und Maskentragen als gängiges Ritual hinzu. Durch Gruppentrennung haben die Betreuer allerhand zu tun, wenn es heißt, zu schöpfen und an den Tisch zu tragen, um die Kinder nicht neben den gefüllten Schüsseln und Töpfen sitzen zu lassen. Da freut man sich, wenn sich hier und da spontane Helfer finden, die die Essenssituation entlasten. Tatsächlich ist der Zusammenhalt groß bei allen Mitarbeitern und Helfern beim Mittagessen. Wird der Nachmittag im Grundschulganztag hauptsächlich von den Pädagogischen Fachkräften des Schülerhorts getragen, so wird ergänzt durch die Mittagsbändler aus der Werkrealschule, durch Ehrenamtliche, durch Mitarbeiter der Diakonie, durch geplanten und spontanen Lehrereinsatz und schließlich auch durch die selbstverständliche Hilfe des Küchenpersonals, wenn es dann doch mal eng wird.
Zum Glück geht es Hand in Hand! Denn in besonderen Zeiten bedarf es besonderer Konzepte. Im Namen unserer Ganztagsgrundschüler ein herzliches Dankeschön allen fleißigen Mitarbeitern und Helfern, die stets  auch ein liebes Wort für unsere Kleinen haben!

Waldtag

Nach langer Zeit des Wartens stand endlich wieder ein Ausflug auf dem Programm. Der Waldtag zum Thema „Sommer“ fand für alle zweiten Klassen der Grundschule Linkenheim statt. Das Wetter war herrlich und alle marschierten vergnügt und gespannt zum Treffpunkt im Wald. Dort erwarteten uns bereits unsere Waldpädagoginnen, die jede Klasse zu ihrem Waldplatz führten. Nachdem sich alle mit einem ausgiebigen Vesper auf dem Waldsofa gestärkt hatten, lernten wir verschiedene Tiere kennen. Danach ging es mit der Becherlupe auf Suche nach kleinen Waldbewohnern. Wir fanden zum Beispiel Waldgrillen, Asseln, Waldschaben, Steinkriecher und Saftkugler. Besonders interessant war eine Wolfsspinne mit Kokon! Nachdem wir uns die Tiere genau angesehen hatten, wurden diese wieder vorsichtig ausgesetzt. Natürlich gab es auch reichlich Zeit zum Spielen und Bauen von Höhlen. An den leuchtenden Augen der Kinder konnte man erkennen, wie viel Spaß alle hatten. Fröhlich liefen die Zweitklässler wieder zur Schule zurück. Es war wirklich ein toller Waldtag, den wir sicher noch lange in Erinnerung haben werden. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an Frau Kühnlein und Frau Konyukhova, die uns begleitet haben.

 

Schattenoasen

Verwöhnt durch viele natürliche Schattenplätze auf dem Schulgelände, erkannten wir in der vergangenen heißen Juni-Woche schnell, dass es in den Übergangshöfen Behelfsmaterialien bedarf, um den Kindern den Aufenthalt im Freien zu ermöglichen und etwas angenehmer zu machen. Engagierte Elternvertreter reisten mit Sonnensegel an und starteten flexible Befestigungsversuche. Effektiv sowie schnell auf- und abbaubar sollte alles sein. Schließlich schien die Schirm-Variante die bestmögliche Alternative zum natürlichen Schattenschutz auf dem Schulhof. Genutzt wurden sie natürlich sofort, die Schattenoasen unter den bunten Reklame-Schirmchen, überstiegen die Temperaturen doch schon früh morgens Höchstwerte. Und Spaß machte es offensichtlich auch, sich neue Spiele mit und unter schützenden Schirmen zu überlegen. Die Fantasiewelt der Kleinen blühte wieder einmal regelrecht auf: Mit Paddelboot und Piratenschiff schipperten sie fröhlich über das steinerne Schulhof-Meer. Und wer weiß: Vielleicht nimmt auch schon der bloße Gedanke an Wasser & Wind ein paar Grad der angestauten Hitze?

Entdecken, Staunen & Freuen

Kaum sind sie wieder in der Schule angekommen, unsere Kleinen, wird das Areal abgesteckt, gespielt, getobt und natürlich auch entdeckt. "So einen langen Regenwurm hab ich noch nie gesehen!" Staunend rief ein Erstklässler alle Klassenkameraden zusammen, um sie teilhaben zu lassen am Beobachten des besonderen Exemplars. "Wie schnell der sich bewegen kann!" "Was frisst der eigentlich?" "Kann der hier überleben oder sollen wir ihn lieber woanders hintragen?" Und schon waren alle Antennen ausgerichtet und das Interesse geweckt für den besonderen Gartenbewohner, der sich im April sicher noch öfter sehen lassen wird an Regentagen. Nicht alle Fragen waren gleich zu beantworten, doch die Tür zum Forschen war geöffnet und die Kinder freuten sich daran. Wie gut, dass es sich zu einem eigenen Thema auch gleich noch viel lieber schreiben lässt.
Zum Glück ist es auch nach langen Pausen oft ein Leichtes, die Motivation der Grundschüler zu entfachen.

Kleine Gärtner unter sich

Da wird fleißig geschafft im Vorgärtchen des ausgelagerten Klassenzimmers. Verantwortungsbewusst nehmen sie die Pflege ihres Sonnengärtchens ernst, die kleinen Gärtner und ärgern sich über abendliche Schulhofbesucher, die immer wieder ihren Plastikmüll hinterlassen.
Sehen wir es als Möglichkeit, die Kleinen zu sensibilisieren für die Thematik des Umweltschutzes. Momentan nehmen sie die Sache sehr genau, räumen Müll beiseite, trennen ihn und pflegen ihre Aussaat. Im eifrigen Einsatz wird hi und da auch mal ein frisch pikiertes Pflänzchen abgehackt, während das lästige Unkraut daneben rührend geschützt wird. Und natürlich müssen die Pflänzchen in jeder Pause gegossen werden. Oft kam man in den letzten Tagen dem Guss vom Himmel gerade noch zuvor.