Situation macht erfinderisch

Die Situation macht Kinder wie Lehrer erfinderisch und das Wetter spielt zum Glück auch mit. Mit den situationsbedingten Vorgaben ist die Schule mitunter vor besondere Herausforderungen gestellt, die es teils über Nacht umzusetzen gilt. Wie gut, dass hier und da nette Ideen bei den Kindern entstehen und beim Vespern im Freien in diesem Fall auch noch das Wetter optimal mitspielt. Sind doch Kinder schnell zu begeistern für ein "Picknick" nach der Spielzeit, auch wenn es eigentlich dasselbe ist, wie das Vespern im Freien.
Freuen wir uns auf weiterhin sonnige Ideen, die unseren Schülern Freude bereiten!

 

Dank unserem Bürgermeister

Ein Erstklässler erkannte den Bürgermeister sofort, als dieser am vergangenen Mittwoch im Corona-Impfzentrum in der Realschulsporthalle im Einsatz war. "Sicher möchte uns Herr Möslang besuchen!" So war die einheitliche Meinung der Kleinen. Und tatsächlich machte unser Gemeindeoberhaupt den Spaß mit, ließ sich spontan ins Übergangsklassenzimmer der Erstklässler in die Mensa einladen und erfreute damit die stolzen ABC-Schützen. Nachdem Herr Möslang den gespannten Schülerinnen und Schülern vom Umbau ihres Klassenzimmers erzählt hatte, nutzten die Kinder die Gelegenheit, ihren eigenen Schul-Bauplan vorzustellen, hatten sie doch just an diesem Tag gedanklich, in Schrift und Bild ihre Traumschule kreiert. Da konnte es ja kein Zufall sein, dass ausgerechnet jetzt der "Chef der Gemeinde" auftauchte und sich die kreativen Gedanken der Kleinen mit einem Schmunzeln im Gesicht anhörte. Und er nahm sie ernst mit ihren kreativen Gedankenmalereien und fragte nach, ob sie in ihrem fiktiven Schwimmbad zur Schultür hin auch Fische platzieren wollten und an welche Arten sie gedacht hätten.
Nicht nur die Kleinen hatten Freude am Gespräch mit dem Gemeindeoberhaupt, sondern auch wir Kolleginnen und vielleicht war es auch für Herrn Möslang selbst eine auflockernde Abwechslung zum Ernst des Alltags.
Ganz herzlichen Dank, lieber Herr Möslang, für die kindgerechte Spontanaktion!

Eine ganz besondere Spende

Als der Anruf von Frau Bothe kam, sie möchte der Schule das aussortierte Fischertechnik-Material ihres Sohnes spenden, freuten wir uns sehr. Zum einen hatte die Fischertechnik-AG unter der Leitung des CVJM-Jugendreferenten Stefan Geißert gerade wieder begonnen, zum anderen verbindet doch einzelne Lehrkräfte eine ganz persönliche Geschichte mit Klaus Bothe, der den Terroranschlägen am 11.9.2001 tragisch zum Opfer fiel. Und schließlich war Klaus von 1976 bis 1980 auch Schüler unserer Schule.
Als wir das Spiel- und Baumaterial bei Familie Bothe abholten, erhielten wir auch neu verpackte Spielpakete, die die Bothes noch in ihrem Fundus hatten. Klaus liebte das Bauen mit Fischertechnik. Und ein Ort, wo das Material gebraucht würde, war der Familie wichtig.
In unserer Fischertechnik-AG ist das Material zur Aufstockung unseres Bestandes herzlich willkommen. Dass es schon so viele Jahre alt ist und uns an den Erstbesitzer erinnert, lässt uns diese wunderbare Spende besonders wertschätzen.
Im Namen unserer Schüler ganz herzlichen Dank dafür!

Einen guten Start

Nach viel Vorarbeit zu einem passenden Hygiene- und Gruppentrennungskonzept, hatten wir einen guten Start im Spätjahr in unseren neuen Schulalltag. Und als wir auch den Ganztag für unsere Grundschüler wieder anbieten konnten, noch dazu mit warmem Mittagessen vom Caterer, konnten wir unseren Schülern einen harmonischen Ablauf bieten. Wenn auch  Gruppentrennungen beim Essen, in den Pausen, beim Gang durchs Schulhaus und sogar beim ganz normalen Toilettengang allen Lehrkräften und Schulmitarbeitern einen besonderen Einsatz abverlangten, so waren doch alle froh über die Präsenz und machten das Bestmögliche daraus.
Nun hoffen wir, dass sich die Pandemielage auch durch diesen vorweihnachtlichen Lockdown wieder entspannt und wir auch ins neue Jahr 2021 gut und gemeinsam starten können.
All unseren Schülern, Mitarbeitern, Kollegen, Ehrenamtlichen und deren Familien wünschen wir dass es gut werde, das Jahr 2021!

Auf die Plätze, fertig, … Sankt Martin!

„Ich geh mit meiner Laterne...“ Dieses Jahr konnten wir leider nicht wie gewohnt die alten und bekannten Wege gehen. Kurzerhand sind wir zusammen mit unserer Religionsgruppe auf den Spuren des Heiligen Martin losgezogen.
„Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind...“ Wir wurden auf unserem Weg begleitet von Sonnenschein. „Durch die Straßen auf und nieder...“ Leider auch das nicht, aber dafür um unseren Sportplatz herum „leuchteten die Laternen wieder“. Auf unserem Weg sangen wir alle Laternenlieder, die wir im Klassenzimmer gerade leider nicht singen dürfen. An einigen Stationen hielten wir an, wir hörten die Geschichte von Martin, beteten gemeinsam und machten uns Gedanken, wie wir Licht in die Welt bringen können, so wie es Martin gemacht hat.
Und um das zu Hause auch gleich in die Tat umzusetzen, trennten wir uns am Ende der Stunde, ausgestattet mit einem Martinslicht, einem Beutel Tee und einem Schokolädchen. Ganz im Sinne von Sankt Martin zogen wir wieder los, um zu teilen und so die Welt ein wenig heller zu machen.
Um die Martinsgeschichte noch ein bisschen nachwirken zu lassen, haben alle Schüler Gelegenheit, sich den Martinszug zusammen mit ihren Familien allabendlich vom Schulhof aus mit Blick aufs oben gelegene Reli-Zimmer anzuschauen. Und natürlich sind auch andere Interessierte herzlich  willkommen. Verteilt auf viele Tage kann nach und nach  jeder Freude am beleuchteten Martinsfenster haben.