Stolz auf unsere Leser

Stolz auf unsere Leser durften wir die besten Vorleser aus allen Klassenstufen von Klasse 2 bis 10 bei der Siegerehrung nach den Herbstferien auszeichnen und ihnen einen Buchpreis mit Widmung überreichen. Selbstverständlich wurden auch alle anderen Wettbewerbsteilnehmer gebührend gelobt durch ehrende Worte und ein Buchzeichen-Präsent. Neben den jeweils 2 besten Lesern jeder Klasse hatten auch unsere Inklusionsschüler allesamt die Möglichkeit, ihr Lesekönnen beim Wettbewerb zu präsentieren und standen selbstverständlich außer Konkurrenz.
Zeitgleich zum hervorragenden Ergebnis bei unserem Lesewettbewerb konnte man den überregionalen Medien ganz anderes entnehmen, nämlich die Sorge um den Verlust des wichtigen Kulturgutes "Lesen".
Das unterstreicht unsere Freude über die Leseerfolge unserer Schüler natürlich umso mehr.
Dass die Kinder und Jugendlichen ihr Können beim Lesen zeigen dürfen, jährlich auf den Wettbewerb hinfiebern und selbstverständlich auch dafür  üben, ist natürlich vor allem der Verdienst unseres treuen Juryteams, das unseren Schülern dieses jährliche Ritual seit 2 Jahrzehnten ermöglicht. Zum Glück hatte man in diesem Jahr lange vorausgeplant und eine neue Dame mit ins Boot geholt, denn es kam, wie es in solchen Zeiten kommen kann: gleich zwei eingespielte Jury-Damen mussten ausfallen.
Im Namen unserer Schülerinnen und Schüler bedanken wir uns ganz herzlich beim aktiven wie beim passiven Jury-Team, in diesem Jahr vor allem bei den Aktiven Frau Böhland und Frau Fritz für ihre präzise Arbeit und den pädagogisch wertvollen Umgang mit unseren Schülern.
Für die Finanzierung aller Preise ein herzliches Dankeschön an unseren Freundeskreis!
Schließlich durfte jeder Teilnehmer den Lesewettbewerb genauso wie die Siegerehrung zufrieden und beschenkt verlassen. Und sicher freuen sich die Kinder jetzt schon auf die Aufstellung der Leser im nächsten Schuljahr. Ganz gewiss werden dadurch auch die Klassenkameraden wieder erneut angeregt zum Lesen. Was für ein wunderbarer Kreislauf!

Wertvolle Unterstützung durch unsere Buchhandlungen

Leseanfänger für Bücher zu begeistern und bei Lesern die Freude an Geschichten zu erhalten, das ist das Anliegen der jährlich gefeierten Frederick-Lesewochen in der 2.Oktoberhälfte.
Unterstützt wird unsere Schule dabei von eingespielten Teams, vom Freundeskreis und von Eltern. Eine wesentliche Säule der Unterstützer sind außerdem die ortsnahen Buchhandlungen.
Wie jedes Jahr, bot uns die Buchhandlung Krissel auch in diesem Jahr ihr Schaufenster, wo die Bastel-Ergebnisse der Grundschüler aus den Frederick-Lesewochen noch bis Freitag zu bestaunen sind. Stolz auf das eigene Ausstellungsstück, drückten sich schon während der Herbstferien einige neugierige Kindergesichter an das geschmückte Fenster.
Mit der Lesetüten-Aktion bereitete auch die Bücherecke unseren Erst- und Zweitklässlern eine ganz besondere Freude. Während die "Großen" die Tüte bemalen und beschriften durften, freuten sich die Schulanfänger über das bunte Geschichten-Geschenk, das feierlich von den Zweitklässlern überreicht wurde.
Die Lesetüten-Aktion ist eine Aktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für Leseanfänger, an dem sich Verlage und Buchhandlungen beteiligen können. Die Spenden der Lesetüten verdanken wir in diesem Jahr den Verlagen Oetinger und Arena sowie der Bücherecke Eggenstein.
Herzlichen Dank den Buchhandlungen Bücherecke und Krissel für die wunderbare Unterstützung, mit der wir unsere Schülerinnen & Schüler wieder ein Stück mehr fürs Lesen begeistern durften!

Elektromotorenbau mit dem KIT am Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt

Das KIT bietet mit seinem Team aus Wissenschaftler/Innen und Studierenden Schülerlabore an, die in den verschiedenen MINT Fächern den Schülerinnen und Schülern einen Einblick verschaffen.
Am heutigen Dienstag ging es mit einer Auswahl von Technikbegeisterten zu einem Lerngang mit dem Thema „Bau eines Elektromotors“ ins KIT.
Wie bereits im Sommer zu einem anderen Projekt radelten die Schülerinnen und Schüler von Linkenheim nach Leopoldshafen auf den Kampus Nord.

Dort wurden wir von der Leiterin, Frau Dr. Puzicha-Martz, vor dem Schulungszentrum begrüßt. Eine kleine Einführung und Übersicht zeigte uns das Programm auf. Zuerst erhielt die Gruppe eine interessante Einführung über den Elektromotor, der die Schülerinnen und Schüler mit Fragen in das Thema eingebunden hatte. Es ging nicht nur um die Funktion, der Entstehung eines Magnetfeldes oder um Rotator, Stator und Kommutator, sondern auch um die praktische Anwendung eines E-Motors.
Schließlich ist dieser aus unserem Alltag kaum mehr weg zu denken, egal ob es im Haushalt, auf der Straße oder im Beruf ist.

Danach bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Kunststoffplatte, die Markierungen zur Montage des E-Motors aufgezeichnet hatte. Endlich durften alle Hand anlegen und Halterungen anschrauben, Wicklungen auf den Stator drehen, Kabel abisolieren, Drähte ablängen und die einzelnen Bauteile zusammensetzen.
Nun begann der schwierigste Teil des Baus: die Funktionsüberprüfung! Dreht sich der Motor oder nicht? Alle probierten es aus, bogen Drähte noch einmal nach und kontrollierten den Stromfluss. Dann schafften es alle ihren Motor zum Laufen zu bringen. Yippie! Es funktionierte. Das Durchhalten, die Geduld und das genaue Arbeiten hatte sich gelohnt!
 
Im Anschluss wurden wir noch zu einem Besuch im KIT eigenen Museum eingeladen und bekamen eine ausführliche Übersicht der am KIT angesiedelten Berufe und Abteilungen. Ebenso führte uns der Mitarbeiten einen supraleitenden Kunststoff vor, der durch Stickstoff gekühlt ein Magnetfeld bildet und sich deshalb auf einem weiteren Magnet zu drehen beginnt.
Nach so vielen Informationen mussten die vielen Eindrücke erst einmal sacken und verarbeiten werden. Sicher werden die Schülerinnen und Schüler im Unterricht diese Themen wieder erleben und hören.
So radelte die Gruppe wieder zur Schüler zurück.

Vielen Dank an das KIT für diesen tollen und interessanten Tag.

Lehrgang ins KIT

Am Mittwoch, den 11.10.2022 haben die Klasse 7a und 7b gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen (Frau Pfirrmann und Frau Körner) im Rahmen der Berufswegeplanung unter der Leitung von Herr Bühn, das KIT- Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt in Karlsruhe besucht. Dort haben die Klassen der Werkrealschule aus Linkenheim dann an dem Workshop „Auf Biegen und Brechen“ – über Brückenbau und Konstruktion teilgenommen. Hierbei konnten die Kinder allerlei Informationen rund um das Thema Brückenbau erfahren, um danach ebenfalls selbst am Kleinmodell tätigt zu werden.

Begonnen hat die Veranstaltung morgens um 8:30 Uhr. Die Kinder der beiden Klassen fuhren gemeinsam mit den Fahrrädern und ihren Lehrer/innen zum KIT.
Eingeleitet wurde der Workshop zuerst mit einem theoretischen Teil. Später konnte dann im praktischen Teil am Modell geübt werden. Mit den einfachsten Mitteln wurden so kleine Brücken gebaut, welche auch im Nachfolgenden auf Ihre Beständigkeit und Belastbarkeit selbst von Kindern getestet wurden. Am Ende wurde noch ein kleiner Rundgang im eigenen Museum gemacht und über die beruflichen Möglichkeiten im KIT informiert.
Fazit: Die Kinder hatten sehr viel Spaß und konnten viel aus dem Workshop mitnehmen.

Klassenfahrt nach Sigmaringen

Am Montag, den 4. Juli 2022 fuhr die Klasse 6a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Körner und Herrn Bühn morgens um 9 Uhr mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof Karlsruhe. Von dort ging es weiter nach Stuttgart und – da der Anschlusszug ausfiel – unplanmäßig und mit etwas Verspätung mit der Hohenzollernbahn bis nach Sigmaringen. Dort warteten wir erstmal einen kräftigen Regenschauer ab, bevor wir, gespannt und nach fünf Stunden Zugfahrt etwas müde, zur Jugendherberge liefen. Schnell wurden die Zimmer bezogen, die Jugendherberge und die anderen Klassen inspiziert, bevor der Tag in der Grillhütte bei Stockbrot ausklang. Die nächsten Tage schien wunderbar die Sonne, sodass wir unsere Aktionen gut durchführen konnten: zunächst ging es in eine riesengroße Trampolinhalle mit Ninja-Parcours. Das war ein Spaß! Wir hatten die Halle für uns alleine und hüpften Saltos, warfen uns in die Schnitzelgruppe oder rannten die Ninja-Wand hoch. Tags darauf fuhren wir an einen See. Dort mussten wir in Kleingruppen aus riesigen Reifen, Brettern und Seilen ein stabiles Floß bauen. Das war gar nicht so einfach, aber nach einiger Zeit konnten wir sie im See ausprobieren. Auch ein Besuch im Freibad mit Riesenrutsche und Sprungtürmen stand auf dem Programm – leider war gerade an diesem Tag das Wetter etwas kühler, sodass wir das Bad für uns alleine hatten. Dazwischen gab es noch eine Rallye durch Sigmaringen oder ein kühlendes Eis. Am letzten Abend gab es noch eine Führung durch das Schloss. Niemand hatte vorher zum Beispiel gewusst, dass das Hohenzollernschloss Sigmaringen mit über 400 Zimmern eines der größten, noch bewohnten Schlösser Deutschlands ist – denn der Schlossherr kommt immer wieder zu Besuch. Am Freitag früh ging es schon wieder zurück. Auch diesmal fiel der Anschlusszug wegen Personalmangels aus, sodass wir nach fünfeinhalb Stunden Fahrt und fünf Umstiegen am Nachmittag glücklich, aber erschöpft in Linkenheim ankamen. Es war eine tolle Woche gewesen, in der wir alle miteinander viel Spaß hatten.