Ausflug nach Ettlingen in den Hochseilklettergarten

Im Rahmen unseres Sozialkompetenztrainings, in dem wir im laufenden Schuljahr – soweit es Corona zuließ – bereits viele gemeinsame Spiele und Aktionen unternommen haben, um die Klassengemeinschaft zu stärken und um Toleranz und Respekt zu üben, konnten wir relativ kurzfristig einen Aktionstag im Hochseilkletterpark „GATE e.V.“ in Ettlingen organisieren.
Die Klasse 5 traf sich am Montagmorgen früh um 7.15 Uhr in der GWRS Linkenheim zum obligatorischen Coronaselbsttest, um danach bei herrlichem Sommerwetter mit der Straßenbahn nach Ettlingen zu fahren. Im „GATE“ empfingen uns zwei Trainer mit denen wir teils bekannte, teils neue  Kooperationsspiele durchführten. Nachdem die Klasse sich anfangs noch etwas müde und zurückhaltend zeigte, entwickelte sie im Laufe des Vormittags mehr Aktivität, um die an sie gestellten Aufgaben gemeinsam und als Team zu lösen.

Nach einer Vesperpause ging es ans Klettern. Zur Sicherheit bekam jeder Klettergurte und einen Helm. Als uns die Trainer den Weg über die wackeligen Holzbalken in luftiger Höhe erklärten, waren wir doch etwas ehrfürchtig. Aber es war klar: jede/r kletterte nur so hoch und so weit, wie sie oder er es sich zutraute. Auch wenn anfangs nicht alle Schüler*innen wollten, so trauten sich nach und nach doch alle Kinder. Manche kletterten geschmeidig wie eine Katze ganz hoch hinaus, anderen genügte die Hälfte der Höhe. Aber alle genossen den Rückweg aus luftiger Höhe, indem man sich rückwärts in die Tiefe fallen ließ. Trainer und ein Klassenkamerad/in sicherten. Natürlich probierte es am Ende auch unsere Klassenlehrerin Frau Körner erfolgreich aus.
Das Mittagessen verbrachten wir auf einen nahegelegenen Spielplatz, auf dem die Unermüdlichen noch weiter tobten. Auf der Rückfahrt freuten wir uns über eine klimatisierte Straßenbahn, in der wir uns über diesen tollen Tag austauschten. Jede/r konnte stolz auf sich sein!

Die Klasse 5 besucht das Ökomobil

Tatsächlich freute sich auch die Klasse 5 der GWRS, dass nach den Pfingstferien endlich wieder (fast) normaler Schulalltag ist. Da durch die Pandemie auch die ganzen schönen Dinge wie Lerngänge oder Museumsbesuche ausgefallen sind, durften wir dies gleich in der ersten Woche nachholen.
Nach dem obligatorischen Corona-Selbsttest am Donnerstagmorgen fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein mit dem Fahrrad nach Liedolsheim. Gegenüber der Kartbahn erwartete uns ein „Forschungs-LKW“, das Ökomobil, des Regierungspräsidiums Karlsruhe mit zwei Biologinnen. Mit diesen erkundeten wir die Überreste eines alten Moores, das in Zukunft wieder als Naturschutz-gebiet ausgewiesen werden soll. Nachdem wir uns an Stechmücken, kleine Käfer und andere Insekten gewöhnt hatten, konnten wir den Erklärungen folgen. Wir erfuhren, wie ein Moor entsteht, warum Moorleichen auch nach vielen Jahren noch frisch aussehen und warum Moore heutzutage so selten sind, obwohl sie doch so wichtig für den Klimaschutz wären.  Außerdem lernten wir, dass wir in Zukunft nur Blumenerde ohne Torf kaufen sollen, um Moore zu schützen.
Auf dem Rückweg bestimmten wir noch den PH-Wert des Moores und suchten einige Pflanzen wie zum Beispiel Baldrian oder Klettkraut. Diese wurden im Ökomobil unter ein digitales Mikroskop gelegt und über einen Bildschirm nach draußen übertragen. Den dafür benötigten Strom stellt das Ökomobil mit einer Solaranlage auf dem Dach selbst her.
Nach diesem vielen Eindrücken radelten wir – mit einer Pause in der Spielstraße Hochstetten – zurück zur Schule. Vielen Dank auch an unseren Trainer vom Sozialkompetenztraining, der uns begleitet hat.

Besichtigung des Kohlekraftwerks in Altbach/Deizisau

Als sich am vergangenen Donnerstag die Klasse 8  zu einer Werksführung im Kohlekraftwerk Altbach/Deizisau aufmachte, war alles ganz anders, als man es bei einem Lerngang im Fachbereich Technik gewohnt war.
Da aufgrund der Pandemie Klassenfahrten und Lerngänge derzeit nicht möglich sind, folgte die Klasse einer Einladung der EnBW zu einer virtuellen Führung. Ein Team, bestehend aus einer  Reporterin und einem Kameramann, führten die Klasse durch das Werk in Deizisau. Während das Team im Werk einzelne Stationen erläuterte, ergänzte eine weitere Mitarbeiterin das Wissen der Schüler mit Folien und Erklärungen zur Entstehung von Strom.
Die Schüler und Schülerinnen saßen im Computerraum und lauschten den Beiträgen der Reporter und Mitarbeiter der EnBW. Während dieser Führung schrieben sie sich Fragen auf, die danach in einem gemeinsamen Forum besprochen und beantwortet wurden. Dank der Technik und einem aufgestellten Mikrofon im Computerraum konnten die Schüler und Schülerinnen mit dem Team im Kraftwerk kommunizieren.
Interessant war auch die Vielfalt der Berufsarten, die in einem Kraftwerk, wie dem Kohlekraftwerk in Deizisau, benötigt werden. Deshalb werden in allen Bereichen Ausbildungsmöglichkeiten angeboten.
Wir bedanken uns beim Team der EnBW und freuen bereits über eine weitere Einladung für die Besichtigung des Wasserkraftwerks.

 

Lerngang zum Wasserkraftwerk in Forbach

Lerngang zum Wasserkraftwerk in Forbach

Am Montag startete die Technikgruppe der GWRS Linkenheim mit den Schülern der Klassen 7 und 10 zu einem Lerngang ins Wasserkraftwerk in Forbach. Die lange Anfahrt mit der S-Bahn durch das Murgtal überbrückten wir mit einer Einführung in die verschiedenen Kraftwerkstypen. Es entstand eine interessante Diskussion über die moderne Technik von Windkraft, Sonnenenergie und von Energiespeichermöglichkeiten .

Im Kraftwerk angekommen wurden wir von einer netten Mitarbeiterin der EnBW begrüßt. Unsere Taschen und Rucksäcke mussten wir aus Sicherheitsgründen in einen Schrank sperren. Danach erhielten wir einen Vortrag über eines der ältesten funktionstüchtigen Wasserkraftwerke in Deutschland. Die Ideen, Pläne und Baupläne stammen aus dem Jahre 1912. Die Turbinen und die Leitungen sind auch noch aus der Gründerzeit und produzieren noch heute den Strom, der ca. 40000 Haushalte versorgen kann. Ein Dokumentarfilm über den damaligen Bau der Staumauer und des Wasserkraftwerks zeigte eindrucksvoll, wie viel Handarbeit zur damaligen nötig Zeit war.

Ein eindrucksvoller Rundgang durch das Maschinenhaus zeigte uns die lebendige Technik. Die Regenfälle der vergangenen Tage führten zu vollen Bächen und Flussläufen. Deshalb liefen alle Turbinen und produzierten Strom. Ein weiterer Generator trieb eine Pumpe an, die das bereits ins Tal gestürzte Wasser wieder in den Speichersee hinaufpumpte.

Mit sehr vielen gewonnenen Eindrücken und einem deutlichen Mehr an Wissen fuhren alle wieder nach Hause. Es war ein gelungener Besuch im Wasserkraftwerk und in Forbach. Wir bedanken uns bei der EnBW für die interessante Führung.

Besuch des Energiebergs in Karlsruhe der Klasse 9 der GWRS Linkenheim

Die 9. Klasse der GWRS Linkenheim unternahm im Rahmen des Technikunterrichts einen Lerngang zum Energieberg nach Karlsruhe ins Hafengebiet. Dies ist ein Berg, der Energie für Karlsruhe erzeugt. Auf dem Grundstück im Hafen von Karlsruhe entstand in den frühen 70er Jahren ein Berg, der eigentlich eine 65 m hohe Mülldeponie ist. Schließlich ist er zur zweitgrößten Erhebung in der Region angewachsen. Nur der Kaiserstuhl am Ende des Schwarzwalds überragt den Müllberg in Karlsruhe.
Wir wurden von Frau Dresen, einer Mitarbeiterin der Stadtwerke Karlsruhe, am Fuße des Energiebergs empfangen und durften gleich zum Auftakt unseres Besuchs unser Gesamtgewicht auf der Eingangswaage für Deponiefahrzeuge schätzen. Beachtliche 1,32 Tonnen oder 1320 kg brachten wir als gesamte Klasse mit 17 Personen auf die Waage.
Danach erläuterte uns Frau Dresen die Entstehung und Nutzung der Energie. Seit 1997 wird aus dem entstandenen Deponiegas  Strom und Wärme erzeugt. Später kam die erste Windenergieanlage dazu, die dann nochmals um 2 Mühlen erweitert wurde. Mittlerweile wurde davon 2 Mühlen abgebaut und durch eine neue Mühle ersetzt. Diese hat durch die neue Technik eine viel höhere Leistungsfähigkeit von 2000 MW Leistung und ersetzt die alten. Auf dem Südhang entstand im Jahr 2005 zusätzlich eine Solarstromanlage in Größe eines Fußballfeldes.
Die gesamte Stromerzeugung des Energiebergs, die sich in 4.500.000  kWh Windkraft, 5.000.000 kWh Deponiegas und 500.000 kWh Photovoltaik aufteilt, reicht zur Versorgung von 10.000 Menschen pro Jahr. Außerdem wird die immense Menge von insgesamt 6.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.
Wir alle waren höchst beeindruckt von diesen Zahlen.
Nachdem wir den Energieberg einmal umrundet hatten, kamen wir auf der oberen Plattform an. Das schöne Wetter bot uns allen nicht nur eine tolle Aussicht, sondern wir lernten auch die Umgebung und Region von oben kennen. Im Norden sah man Philippsburg mit seinem Kraftwerk, das mit nuklearer Technik Strom produziert. Das Rheintal, mit seinen Erhebungen Odenwald, Schwarzwald und Vogesen, konnte man deutlich und weit erkennen.
Der Hafen von Karlsruhe mit seinen verschiedenen Hafenbecken am Fuße des Energiebergs zeigt,  wie viele Industriezweige hier angesiedelt sind. Schrott, der sich zu großen Hügeln aufhäuft, wurde auf Schiffe verladen, andere Schiffe kamen mit großen Mengen an Kohle, und der Ölhafen, der abseits gelegen ist, war auch sehr gut zu erkennen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Stadtwerken für die Einladung und bei Frau Dresen für die sehr interessante Führung.
Klasse 9a