Klassenfahrt nach Sigmaringen

Am Montag, den 4. Juli 2022 fuhr die Klasse 6a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Körner und Herrn Bühn morgens um 9 Uhr mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof Karlsruhe. Von dort ging es weiter nach Stuttgart und – da der Anschlusszug ausfiel – unplanmäßig und mit etwas Verspätung mit der Hohenzollernbahn bis nach Sigmaringen. Dort warteten wir erstmal einen kräftigen Regenschauer ab, bevor wir, gespannt und nach fünf Stunden Zugfahrt etwas müde, zur Jugendherberge liefen. Schnell wurden die Zimmer bezogen, die Jugendherberge und die anderen Klassen inspiziert, bevor der Tag in der Grillhütte bei Stockbrot ausklang. Die nächsten Tage schien wunderbar die Sonne, sodass wir unsere Aktionen gut durchführen konnten: zunächst ging es in eine riesengroße Trampolinhalle mit Ninja-Parcours. Das war ein Spaß! Wir hatten die Halle für uns alleine und hüpften Saltos, warfen uns in die Schnitzelgruppe oder rannten die Ninja-Wand hoch. Tags darauf fuhren wir an einen See. Dort mussten wir in Kleingruppen aus riesigen Reifen, Brettern und Seilen ein stabiles Floß bauen. Das war gar nicht so einfach, aber nach einiger Zeit konnten wir sie im See ausprobieren. Auch ein Besuch im Freibad mit Riesenrutsche und Sprungtürmen stand auf dem Programm – leider war gerade an diesem Tag das Wetter etwas kühler, sodass wir das Bad für uns alleine hatten. Dazwischen gab es noch eine Rallye durch Sigmaringen oder ein kühlendes Eis. Am letzten Abend gab es noch eine Führung durch das Schloss. Niemand hatte vorher zum Beispiel gewusst, dass das Hohenzollernschloss Sigmaringen mit über 400 Zimmern eines der größten, noch bewohnten Schlösser Deutschlands ist – denn der Schlossherr kommt immer wieder zu Besuch. Am Freitag früh ging es schon wieder zurück. Auch diesmal fiel der Anschlusszug wegen Personalmangels aus, sodass wir nach fünfeinhalb Stunden Fahrt und fünf Umstiegen am Nachmittag glücklich, aber erschöpft in Linkenheim ankamen. Es war eine tolle Woche gewesen, in der wir alle miteinander viel Spaß hatten.

Projekttag „Erneuerbare Energien“

Werkrealschule Linkenheim zur Berufsorientierung am KIT

Nach Auszeichnung als eine von fünf Gewinnerschulen der Wirtschaftsstiftung Südwest führte die Werkrealschule Linkenheim am 28. Juni 2022 ihren Projekttag „Erneuerbare Energien“ am KIT durch. Ziel des Tages war es, den 25 Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Klasse spannende Einblicke in Ausbildungsmöglichkeiten des KIT zu bieten.

Mit ihrem Techniklehrer Herrn Bühn sowie der Berufseinstiegsbegleiterin Frau Schmidt radelten die Teilnehmer mit dem Fahrrad von Linkenheim zum Campus Nord des KIT. Nach einer Begrüßung durch die Leiterin des Fortbildungszentrums, Frau Dr. Heike Puzicha-Martz, widmeten sich die Schülerinnen und Schüler - von Studenten der Chemie und Physik betreut - Stationsexperimenten zu Grundlagen der Energiewirtschaft. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmer mit einer Vielzahl interessanter Fragestellungen: „Konkurriert der Anbau von Energiepflanzen mit dem Anbau von Pflanzen für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion?“ oder „Wie wird Energie mit Hilfe eines aufgebauten Pumpspeicherkraftwerks erzeugt?“.

Nach einer Mittagspause führte Frau Christina Ceccarelli, zuständig für die thermochemische Umwandlung von Biomasse am KIT,  durch die Dauerausstellung des Fortbildungszentrums. Besonders bestaunt wurde die Nebelkammer, in welcher Spuren von radioaktiver Strahlung sichtbar gemacht werden können.
In den Ausbildungswerkstätten für Industriemechaniker, Elektroniker und Mechatroniker zeigte der Ausbilder Herr Knoblauch die Vorteile und guten Berufsaussichten einer dualen Ausbildung auf. Werkstücke der Auszubildenden wie eine pneumatische Flöte und eine Mini-Schokoladenfabrik mit Roboterarm wurden ausprobiert.
Abschließend ging es mit einem Bus-Shuttle zur Bioliq Pilotanlage des KIT. Hier werden zu Forschungszwecken vollsynthetische Kraftstoffe umwelt- und ressourcenschonend aus Restbiomasse z. B. aus der Getreideernte erzeugt. Dieser Kraftstoff riecht beispielsweise nach Lagerfeuer. Beeindruckend war zudem die Größe und Komplexität der Forschungsanlage, welche sich über 4 Stockwerke bis auf eine Höhe von 16 Metern erstreckt.
Mit vielen neuen Eindrücken eines erlebnisreichen Tages kehrten alle Schülerinnen und Schüler wieder nach Linkenheim zurück. Die Exkursion stieß auf sehr positive Resonanz.

 



Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule Linkenheim mit Frau Dr. Heike Puzicha-Martz, Leiterin Fortbildungszentrum KIT (rechts), Christina Ceccarelli KIT (3. von links), Techniklehrer Jörg Bühn (4. von links) und Sandra Schmidt, Berufseinstiegsbegleiterin (2. von rechts) vor der Bioliq Pilotanlage des KIT

Anmeldung für die neue Klasse 5 an der weiterführenden Schule Schuljahr 2022/23

Anmeldezeiten für die 5. Klasse:

Grund- und          
Werkrealschule   
Linkenheim:

Montag, 07.03.22  bis Donnerstag, 10.03.2022

nach telefonischer Terminvereinbarung:   07247-9365-0    

Bitte bringen Sie für alle Anzumeldenden die entsprechenden Unterlagen der Grundschule (Grundschulempfehlung „Blatt 3“ und „Blatt 4“) sowie den Geburtsschein oder das Familienstammbuch, ersatzweise einen Kinderausweis, mit.
Alleinerziehende Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht bitten wir, eine entsprechende Vollmacht zur Schulanmeldung oder ggf. einen Nachweis für die alleinige Sorgeberechtigung vorzulegen.
Ebenso muss ein Nachweis zur Masernschutzimpfung (Impfpass oder ärztl. Zeugnis)erbracht werden.

Für Fragen können Sie uns selbstverständlich jederzeit kontaktieren. Gern beantworten wir jedes Anliegen rund um Ihr Schulkind.

Wir freuen uns schon jetzt auf unsere neuen 5.Klässler!

Berufsorientierung im Werkstattcamp - Schüler der Werkrealschule Linkenheim besuchen Bildungsakademie der Handwerkskammer

„Werkstattcamp“ in der Bildungsakademie der Handwerkskammer und nicht Schule war das Programm der beiden achten Klassen der Werkrealschule Linkenheim. Vom 13. bis 17. Dezember 2021 nahmen die Jugendlichen an dem bewährten Programm zur Berufsorientierung teil. Nach dem pandemiebedingten Ausfall im letzten Jahr, freute sich die Schule, wieder an der Berufsorientierung unter Hygienevorgaben teilnehmen zu können. So hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich im Vorfeld drei Berufe auszusuchen, welche sie näher kennenlernen wollten. Begleitet wurden die Teilnehmer von ihren Klassenlehrerinnen, Fachlehrern und der Berufseinstiegsbegleiterin der Schule, Frau Sandra Schmidt. Im Laufe der Woche bot sich für die Jugendlichen somit die Möglichkeit, an vielfältigen Projekten teilzunehmen. Unter Anleitung erfahrener Ausbilder wurde beispielsweise im Berufsfeld Elektroniker ein Spiel „Drei in einer Reih“ mit LED-Elementen gelötet, im Berufsfeld Maßschneider ein Utensilienkörbchen genäht, im Berufsfeld Raumausstatter ein Fußschemel gepolstert und im Metallbau ein magnetischer Kugelschreiberhalter gefertigt. Zudem bekamen Interessierte Einblicke in den Ausbildungsberuf des Kaufmanns/der Kauffrau für Büromanagement. Dort konnten Lernwillige unter anderem einen Geschäftsbrief erstellen. Die Resonanz der Jugendlichen war durchweg positiv und so kehrten die Schülerinnen und Schüler mit vielen neuen Eindrücken und Lernimpulsen zurück an ihre Schule.

Solidarische Gesten sprechen für Linkenheim

Mit der Idee unseres Bürgermeisters Michael Möslang, in der Rheinschau über die BerEB (Berufseinstiegsbegleiter) zu informieren, deren wertvolle Arbeit von der Gemeinde unterstützt wird, fing alles an. Um das Spektrum der Berufseinstiegsbegleiter an der GWRS auszuleuchten, kam Katja Stieb als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit vor Ort in die Schule und interviewte eine Schülerin der oberen Klasse, die wie viele ihrer Klassenkameraden von der wertvollen Unterstützungsarbeit der Berufseinstiegsbegleitung profitiert. So entstand aus Frau Stiebs Feder  ein Artikel, in dem die Geschichte unserer Schülerin Somaye Estanekzai geschildert wurde. Vor 6 Jahren aus Afghanistan kommend, hatte Somaye sprachliche Hürden zu überwinden, um ihr Ziel, zunächst einen Schulabschluss zu erreichen, zu verwirklichen. In guten Händen bei den BerEB im Schulhaus, konnte Somaye im Sommer schließlich ihr Hauptschulabschlusszeugnis in Händen halten. Eine erste Etappe in Somayes Plänen war erreicht. Noch möchte sie die Begleitung vor Ort nutzen und ist dabei, sich auf den Werkrealschulabschluss nach Klasse 10 vorzubereiten. Auf die Hilfe der Begleiter ist Somaye angewiesen, weil man ihr zu Hause zwar stets zur Seite steht, aber sprachlich nicht weiterhelfen kann. Am Rande des Interviews für den Rheinschauartikel erwähnt die 16-Jährige, dass es im elterlichen Haushalt keinen Computer gibt, der ihr die Arbeit erleichtern könnte.
Dieser Artikel im Mitteilungsblattt der Gemeinde hat wohl einige Mitbürger und Mitbürgerinnen bewegt. Kaum war die Recherche von Katja Stieb abgeschlossen, verbreitete sich die Kunde zuerst im Rathaus, wo sich eine Familie direkt angesprochen fühlte. Noch bevor der Bericht gedruckt war, meldete sich die Gemeindeangestellte Nicole Stich im Schulsekretariat, sie könne einen PC an Somaye spenden. Nachdem der IT-Beauftragte der Gemeinde, Marcel Grams, den Computer überprüft und auf den neuesten Stand gebracht hatte, wurde er von Frau Stich persönlich im Schulsekretariat an die überglückliche Schülerin überreicht. Jetzt können Somayes Pläne weiter gedeihen und die eifrige Schülerin ist mit Kopf, Herz und Hand dabei, sie zu verwirklichen. Nach dem mittleren Abschluss strebt Somaye eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin an. Anschließend will sie Abitur machen.   Angesprochen durch Somayes Geschichte fühlten sich noch weitere Mitbürger, die in der Schule telefonisch ihre Hilfe anboten. Bestimmt folgen ähnliche Geschichten, für die wir dann zum Glück auch finanzielle Helfer in den Startlöchern wissen. Wir freuen uns sehr über die Hilfsangebote, die einmal mehr für die Solidarität in unserer Gemeinde sprechen.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Familie Stich, die mit ihrer spontanen Spende den Weg für Somaye frei macht, ihren schulischen und beruflichen Zielen näherzukommen!