Willkommen bei der GWRS-Linkenheim

Beste Leser werden ausgezeichnet

Nachdem alle Klassen unserer Schule und der Albert-Schweitzer-Förderschule jeweils 2 Leser geschickt hatten, die ihre Klasse beim Lesewettbewerb vertraten und dort ihr Lesekönnen zum Besten gaben, blieb die Frage nach den Siegern des Lesewettbewerbs zunächst offen.
Die Spannung stieg und jeder freute sich darauf, dass sie endlich bekanntgegeben wurden, die besten Leser Linkenheims. Und dabei war es den gespannten Teilnehmern ganz egal, ob sie den 1., 2. oder 3. Platz erreicht hatten, die Hauptsache war, eine lobende Bescheinigung in Händen zu halten. So gab es für die Erst- und Zweitplatzierten jedes Jahrgangs jeweils ein für sie ausgesuchtes Buch, für alle anderen Teilnehmer ein Lesezeichen mit Widmung. Bei der Siegerehrung waren neben allen Teilnehmern auch die Jury-Mitglieder, Frau Braun-Wingert und Frau Rebmann anwesend, um Lob und Preise persönlich zu übergeben. Dass sie zu den besten Leser Linkenheims gehören, zumindest in ihrer Altersstufe, das hörten die Schüler natürlich gerne und nahmen stolz ihre Ehrungen, den Händedruck von Jury und Lehrern sowie den Applaus ihrer Mitschüler entgegen.
Im Namen unserer Schüler bedanken wir uns ganz herzlich bei den Damen der Jury, ohne die der stabil organiserte Lesewettbewerb nicht in dieser Qualität möglich wäre. Ein herzliches Dankeschön unserem Freundeskreis für die Finanzierung aller Preise! Und schließlich ganz herzlichen Dank unseren Nachbarn aus der Albert-Schweitzer-Schule für die seit Jahren ritualisierte Kooperation im Rahmen der Frederick-Lesewochen!

Aus einem PRAYDAY wird eine ganze Woche…

Schon seit etlichen Jahren wird an unserer Schule der internationale PRAYDAY, ein Tag des Gebetes an Schulen gestaltet. In diesem Jahr haben die Religionslehrkräfte beschlossen, den Gebetstag auf eine ganze Woche auszudehnen, um  in kleineren Gruppen eine Stunde im „Raum der Stille“ zu verbringen und dort die Gebetsanliegen der Schülerinnen und Schüler vorzubringen. Die Zimmerei Ratzel hatte für uns ein massives Holzkreuz gebaut, das mit Bildtafeln aus den Religionsgruppen gestaltet worden war. Zahlreiche Lichter und Tücher sorgten zusätzlich für eine besinnliche Atmosphäre, so dass die Kinder mitten im Schulalltag ein wenig zur Ruhe kamen. So konnten alle  Gott um seine Hilfe bitten oder ihm auch „Danke“ sagen für das, was in unserem Leben schön ist. Sich auch dafür im Schulleben Zeit zu nehmen, ist für uns eine wichtige Tradition, so dass aus einem Gebetstag eine  Woche des Gebetes wurde…
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Zimmerei Ratzel für das zeitlos schöne Kreuz, das in unserer Schule einen Ehrenplatz bekommen und uns sicher noch lange begleiten wird!

CHRISTMAS TREE DECORATION EXCHANGE

Weihnachten hier und in Europa
Kinder basteln Christbaumschmuck und tauschen ihn mit 30 anderen europäischen Ländern. Eine vielversprechende Aktion, die wir vergangene Woche starteten. Wir hatten das Glück, unter den 5 Schulen des Regierungsbezirks Karlsruhe zu sein, die an der Aktion teilnehmen dürfen. Zusammen mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Burgstahler haben 26 Zweitklässler Sternanhänger für den Christbaum gebastelt, diesmal nicht für den eigenen, sondern für den anderer Schulen irgendwo in Europa. Durch einen fiktiven Brief motiviert, bastelten die kleinen Künstler wahre Wunderwerke für ihre Nachbarn in ganz Europa. Weil die Schüler, von der Produktion begeistert, kaum zu stoppen waren, durften die fleißigen Handwerker auch eigene Sterne und Sterne für Freunde kreieren.
Neben dem Baumschmuck werden auch wesentliche Informationen über das Weihnachtsfest, über Sitten und Bräuche in den jeweiligen Ländern  ausgetauscht. Bastelarbeit und Informationspaket, alles wird in 30-facher Ausführung ans Regierungspräsidium geschickt, wo es vom EUROPE DIRECT Informationszentrum verschickt wird an 30 unterschiedliche europäische Schulen. Dann dürfen die Schüler gespannt warten, bis die ersten Päckchen bei uns eintreffen. Bis 6. Dezember soll alle Deko aus 30 Ländern eingetroffen und der Baum geschmückt sein.
Dass unsere Schüler so auf reizvolle Weise mit ihren europäischen Nachbarn in Kontakt treten, dadurch auch andere Bräuche und Sitten kennenlernen und schließlich offen sind für Andersartiges, das ist unser Anliegen. Dass Neues und anderes bereichernd wirkt, das haben sie jetzt schon erfahren und sich ganz nebenbei die eigenen Bräuche und Gewohnheiten nochmal bewusst gemacht.
Für die gemeinsame Umsetzung dieses weitsichtigen Projektes bedanken wir uns bei unserer Schulsozialarbeiterin Nina Burgstahler ganz herzlich!

Lerngang zum Wasserkraftwerk in Forbach

Lerngang zum Wasserkraftwerk in Forbach

Am Montag startete die Technikgruppe der GWRS Linkenheim mit den Schülern der Klassen 7 und 10 zu einem Lerngang ins Wasserkraftwerk in Forbach. Die lange Anfahrt mit der S-Bahn durch das Murgtal überbrückten wir mit einer Einführung in die verschiedenen Kraftwerkstypen. Es entstand eine interessante Diskussion über die moderne Technik von Windkraft, Sonnenenergie und von Energiespeichermöglichkeiten .

Im Kraftwerk angekommen wurden wir von einer netten Mitarbeiterin der EnBW begrüßt. Unsere Taschen und Rucksäcke mussten wir aus Sicherheitsgründen in einen Schrank sperren. Danach erhielten wir einen Vortrag über eines der ältesten funktionstüchtigen Wasserkraftwerke in Deutschland. Die Ideen, Pläne und Baupläne stammen aus dem Jahre 1912. Die Turbinen und die Leitungen sind auch noch aus der Gründerzeit und produzieren noch heute den Strom, der ca. 40000 Haushalte versorgen kann. Ein Dokumentarfilm über den damaligen Bau der Staumauer und des Wasserkraftwerks zeigte eindrucksvoll, wie viel Handarbeit zur damaligen nötig Zeit war.

Ein eindrucksvoller Rundgang durch das Maschinenhaus zeigte uns die lebendige Technik. Die Regenfälle der vergangenen Tage führten zu vollen Bächen und Flussläufen. Deshalb liefen alle Turbinen und produzierten Strom. Ein weiterer Generator trieb eine Pumpe an, die das bereits ins Tal gestürzte Wasser wieder in den Speichersee hinaufpumpte.

Mit sehr vielen gewonnenen Eindrücken und einem deutlichen Mehr an Wissen fuhren alle wieder nach Hause. Es war ein gelungener Besuch im Wasserkraftwerk und in Forbach. Wir bedanken uns bei der EnBW für die interessante Führung.

Besuch des Energiebergs in Karlsruhe der Klasse 9 der GWRS Linkenheim

Die 9. Klasse der GWRS Linkenheim unternahm im Rahmen des Technikunterrichts einen Lerngang zum Energieberg nach Karlsruhe ins Hafengebiet. Dies ist ein Berg, der Energie für Karlsruhe erzeugt. Auf dem Grundstück im Hafen von Karlsruhe entstand in den frühen 70er Jahren ein Berg, der eigentlich eine 65 m hohe Mülldeponie ist. Schließlich ist er zur zweitgrößten Erhebung in der Region angewachsen. Nur der Kaiserstuhl am Ende des Schwarzwalds überragt den Müllberg in Karlsruhe.
Wir wurden von Frau Dresen, einer Mitarbeiterin der Stadtwerke Karlsruhe, am Fuße des Energiebergs empfangen und durften gleich zum Auftakt unseres Besuchs unser Gesamtgewicht auf der Eingangswaage für Deponiefahrzeuge schätzen. Beachtliche 1,32 Tonnen oder 1320 kg brachten wir als gesamte Klasse mit 17 Personen auf die Waage.
Danach erläuterte uns Frau Dresen die Entstehung und Nutzung der Energie. Seit 1997 wird aus dem entstandenen Deponiegas  Strom und Wärme erzeugt. Später kam die erste Windenergieanlage dazu, die dann nochmals um 2 Mühlen erweitert wurde. Mittlerweile wurde davon 2 Mühlen abgebaut und durch eine neue Mühle ersetzt. Diese hat durch die neue Technik eine viel höhere Leistungsfähigkeit von 2000 MW Leistung und ersetzt die alten. Auf dem Südhang entstand im Jahr 2005 zusätzlich eine Solarstromanlage in Größe eines Fußballfeldes.
Die gesamte Stromerzeugung des Energiebergs, die sich in 4.500.000  kWh Windkraft, 5.000.000 kWh Deponiegas und 500.000 kWh Photovoltaik aufteilt, reicht zur Versorgung von 10.000 Menschen pro Jahr. Außerdem wird die immense Menge von insgesamt 6.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.
Wir alle waren höchst beeindruckt von diesen Zahlen.
Nachdem wir den Energieberg einmal umrundet hatten, kamen wir auf der oberen Plattform an. Das schöne Wetter bot uns allen nicht nur eine tolle Aussicht, sondern wir lernten auch die Umgebung und Region von oben kennen. Im Norden sah man Philippsburg mit seinem Kraftwerk, das mit nuklearer Technik Strom produziert. Das Rheintal, mit seinen Erhebungen Odenwald, Schwarzwald und Vogesen, konnte man deutlich und weit erkennen.
Der Hafen von Karlsruhe mit seinen verschiedenen Hafenbecken am Fuße des Energiebergs zeigt,  wie viele Industriezweige hier angesiedelt sind. Schrott, der sich zu großen Hügeln aufhäuft, wurde auf Schiffe verladen, andere Schiffe kamen mit großen Mengen an Kohle, und der Ölhafen, der abseits gelegen ist, war auch sehr gut zu erkennen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Stadtwerken für die Einladung und bei Frau Dresen für die sehr interessante Führung.
Klasse 9a