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Unser Tag am Energieberg in Karlsruhe

Die Klasse 9a besucht den Energieberg in Karlsruhe

Am Freitag, 21. September 2012, besuchten wir mit unseren Lehrern, Herrn Bühn und Frau Mingirulli, den Energieberg in Karlsruhe, um uns über die Nutzung der verschiedenen erneuerbaren Energieformen zu informieren, die auf dem Gelände eines riesigen Müllbergs genutzt werden. Mit Straßenbahn und Bus fuhren wir morgens zum Rheinhafen an den Müllberg. Am Eingang wurden wir von  Frau Mattheis und Ihrer Kollegin von den Stadtwerken Karlsruhe empfangen. Gleichzeitig mit uns kam ein LKW mit Müll an und wir konnten beobachten, wie er auf einer Waage gewogen wurde. (Unsere Klasse durfte sich auch wiegen – wir bringen mehr als eine Tonne zusammen!!)

Jetzt begann der Aufstieg auf den Müllberg. Die erste Station war die Biogasanlage, die das Gas aus dem Müll verbrennt und gleichzeitig Fernwärme zum Heizen und elektrische Energie erzeugt. An verschiedenen Stellen des Berges konnte man die „Gasbrunnen“ sehen, aus denen das Gas in die Verbrennungsanlage strömt. Weiter ging es den Berg hinauf zu dem großen Feld mit Solarzellen, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln. Natürliche Rasenmäher (Schafe), halten das Gras und Gestrüpp rund um die Solaranlage kurz. Auf dem Gipfel des Berges steht ein Windrad von beachtlicher Größe. Leider war es an diesem Tag so windstill, dass sich die riesigen Rotorblätter nicht drehten. Unsere Führerinnen versicherten uns aber, dass die Windräder keinen Lärm verursachten. Das sei ein Gerücht. Alle Anlagen auf dem Energieberg seien in der Lage, einen Stadtteil so groß wie Knielingen mit Energie zu versorgen. Auf dem Dach des Info-Pavillons konnten wir noch eine Solaranlage sehen, die mit Sonnenenergie den kleinen Bau heizt und Warmwasser zubereitet. Im Pavillon erfuhren wir noch viele interessante Dinge über den Energieberg und das Ziel der Energiewende. Es soll versucht werden, die Atomkraftwerke überflüssig zu machen und nur noch sehr wenig Erdöl, Erdgas und Kohle für die Umwandlung in elektrische Energie zu verbrauchen, um die Erdatmosphäre nicht noch weiter aufzuheizen und den Klimawandel zu bremsen. Aber bis dahin sei noch ein steiniger Weg. Zum Abschluss unserer Führung durften wir noch an einem Preisausschreiben teilnehmen. Nach einer kleinen Stärkung mit Brezel und Getränk erhielt jeder von uns das kleine Maskottchen der Stadtwerke, den Eisbären. Die Erderwärmung bedroht seinen Lebensraum, das ewige Eis am Nordpol. Abschließend hatten wir noch einen „Fototermin“. Unser Bus holte uns wieder ab und brachte uns zurück zur Stadtbahnhaltestelle. Ein interessanter Ausflug ging zu Ende.

Klasse 9a

WRS Linkenheim