Warum ist Cola schwerer als Wasser?

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KIT und GWRS Linkenheim veranstalten die Projekttage „Naturwissenschaften“

Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften und Berufsmöglichkeiten in diesem Bereich zu motivieren und interessieren, war das Ziel der gemeinsam mit drei Wissenschaftlern des Instituts für Funktionelle Grenzflächen des KIT veranstalteten Projekttage im Fächerverbund Materie-Natur-Technik (MNT). Dabei führten die Schüler selbstständig zahlreiche unterschiedliche, den Klassenstufen 5 bis 10 angepasste Experimente durch. Festgehalten wurden Durchführung, Beobachtung und Auswertung jeweils in einem persönlichen Projektbuch.
Am Montag, dem 25.06.12 starteten die Klassen 5 und 6. Schwerpunkt war hier die Lebensmittel-Chemie. Die Schüler extrahierten Farbstoffe aus Karotten und Getränken und fanden heraus, warum Cola schwerer als Wasser ist.
Dienstags beschäftigten sich die Klassen 7 und 8 mit dem Thema „Metalle“. Hier wurden unter anderem Kupfermünzen zunächst in Silber- und dann in Goldstücke verwandelt und das Geheimnis der verschiedenen Farben bei Feuerwerksraketen wurde gelüftet.
Am Mittwoch, dem 27.06.12 – dem leider letzten Tag dieser Veranstaltung – hieß das Motto für die Klassen 9 und 10 „Faszination Wissenschaft“. Und fasziniert waren alle. Nachdem sie DNA aus Tomaten isoliert hatten, erweckten sie die „Schlangen des Pharao“ zum Leben, stellten „Elefanten-Zahnpasta“ her und brachten eine Cola-Dose zum „Singen“.
Am späten Vormittag erhielten wir sogar Besuch von dem Leiter der Abteilung Beruflliche Ausbildung des KIT, Herrn Riedel, sowie von Frau Ratzel, die diese Projekttage mit auf den Weg gebracht hat. Auch unser Bürgermeister, Herr Johs, und sein Mitarbeiter, Herr Pramann, nahmen sich Zeit und ließen sich einige Experimente vorführen und erklären.
Sicherlich waren diese drei Tage ein unterrichtliches Highlight in diesem Schuljahr. Trotz des hohen Einsatzes an Zeit, Material und Personal – es waren auch durchweg zwei bis drei Lehrkräfte sowie die beiden Berufeinstiegsbegleiter der Schule dabei – ist es wichtig und wünschenswert, wenn in Zukunft solche Projekte regelmäßig und auch mit anderen Themenschwerpunkten stattfinden können.
Ein herzliches Dankeschön an die Damen und Herren des KIT,  unsere beiden Berufseinstiegsbegleiter sowie an alle verantwortlichen und mitarbeitenden Kolleginnen und Kollegen.
Außerdem bedanken wir uns einmal mehr bei unserem Förderverein, dem „Freundeskreis“, der die Kosten für die Bewirtung unserer Gäste übernahm.